Ideenwettbewerb Zukunft Metropole Ruhr

Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich geändert. Die Folgen der demografischen Entwicklung, aber auch der Klima- und wirtschaftliche Strukturwandel, machen es heute notwendig, sich mit der Zukunft der Metropole Ruhr zu befassen. Auf den Prüfstand gestellt gehören die räumliche Qualität der existierenden Raum- und Siedlungsstruktur genauso wie die wirtschaftliche Entwicklung, die Landschaftsplanung, die kulturelle Profilierung der Region sowie Fragen zur zukünftigen Mobilität.

Foto: RVR/Lueger

Plattform für einen regionalen Zukunftsdialog

Die Entwicklung regionaler Zukunftsideen kann und darf heutzutage nicht mehr in Form eines "closed job" stattfinden. Vielmehr fußen Planungsprozesse immer auch in gesellschaftlichen und kulturellen Dialogen und Diskussionsprozessen. Voneinander zu lernen und dabei das vorhandene Wissen zu vernetzen, wird immer wichtiger: Fachleute lernen von den Laien, die Politik von der Wissenschaft, die Wirtschaft von der Kultur.

Neben maßgeblichen regionalen Akteuren der Metropole Ruhr sollen deshalb in den Ideenwettbewerb Partner aus Forschung, Wirtschaft und der allgemeinen Öffentlichkeit eingebunden werden. Ziel ist, den Wettbewerb zu einer zentralen Plattform der Beteiligung und Zusammenarbeit sowie zu einem grundlegenden Baustein eines regionalen Fachdiskurses zu entwickeln. Darüber hinaus sind aber auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich aktiv mit den aktuellen Herausforderungen der Stadt- und Regionalentwicklung in der Metropole Ruhr auseinander zu setzen – und den Ideenwettbewerb durch ihre Teilnahme zu einer Plattform für einen gesamtregionalen Zukunftsdialog zu machen.

Der "Ideenwettbewerb Zukunft Metropole Ruhr" soll hier neue Visionen und Leitbilder liefern. Eine entscheidende Rolle spielt die Heterogenität der Region mit ihren unterschiedlich begabten Räumen. Welche Merkmale und existierenden räumlichen Vorgaben bewahrt werden sollten und welche verändert werden müssen, gilt es zu beantworten. Ebenso steht im Fokus, bislang übersehene Probleme herauszuarbeiten und Lösungsmodelle zu skizzieren. Es geht um nicht weniger als eine gesamtregionale Entwicklungsperspektive für Stadt, Raum und Region, die jenseits des bisher Gedachten angesiedelt ist, gewöhnliche Erwartungen durchbricht und die Grenzen des klassisch Machbaren überschreitet. Die möglichen Ausformungen der gesamträumlichen Visionen sind dabei völlig offen.

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